Rückblick & Meinungen
Ein Blick zurück
Merete Mazzarella Rückblick 2025
Autobiografischer Schreibworkshop mit der finnischen Autorin Merete Mazzarella. Zum vierten Mal ist sie hier. Und viele Teilnehmer/innen kommen immer wieder, um sie zu erleben: Ihre zarte Gestalt in dem großen geschnitzten Sessel ist leicht gebeugt, lauschend, mit allen Sinnen und auch dem Körper. Sie ist ganz da, alles auf- und wahrnehmend. Ihre schmalen Hände hat sie sanft aneinandergelegt, nach oben gen Himmel ausgerichtet. Nachdenklich stützt sie ihr Kinn auf die Fingerspitzen. Lauscht den Geschichten, die wir nach ihrer Aufgabenstellung zusammengetragen haben. Wenn wir über eine Person geschrieben haben, die wichtig war in unserem Leben. Oder eine, die eine große Herausforderung für uns war. Oder eine Kindergeschichte erinnern, die uns geprägt hat. Alles was wir tun in diesen Tagen ist zugleich Selbsterfahrung, Selbsterkenntnis, Coaching, eigene Kreativität entdecken – und einfach pure Lust am Schreiben. Niemand muß etwas können oder ´gut sein´. Es geht einfach um Freude und Neuentdeckung oder Vertiefung. Um Träume wahrmachen.
Sie gibt so viele unterschiedliche Anregungen, mit denen sie uns in den Garten schickt. Unter die alten Bäume, wo wir alle in tiefer Konzentration und Schreiblust über die Sträucher und Wiesen hinweg verbunden sind. 
Beim Lauschen später im Seminarraum setzt sie ihre Worte erst nach langer Pause bedächtig in den Raum. In diesen großen Raum, in dem sie trotz ihrer feenzarten Gestalt unübersehbar ist. Raumfüllend, ohne den anderen den Atem und den eigenen Platz zu nehmen. Sie ist klein und alt. Langsam und gebeugt. Jeden Morgen betritt sie leise- bedächtig die Mühle. Und füllt sie komplett aus mit ihrer rosaweiß- schwebenden Aura. Still statt laut sein, abwartend statt losstürmend. Ruhig, jenseits der Zeit. Eine so schmale leise Gestalt. So groß und beeindruckend. Sie kommt auch in diesem Jahr. Weil sie und ihr Mann, der Philosoph Lars Herzberg, diesen Ort so sehr lieben.
Autobiografischer Schreibworkshop in SanMolino. Eine Aufgabe: Eine halbe Stunde über einen Kern unseres Lebens zu schreiben. Einfach losschreiben und dem Füller folgen.
Auf der Suche nach dem Kern stelle ich mir einen Apfel vor. Draußen ist die Welt . Unmittelbar um seine feste Schale herum ist meine Welt ist von der großen Welt durch einen unsichtbaren Feinmaschinen Filter getrennt, durch den ich wahrnehme, was draußen ist, geschieht zu sehen, zu fühlen, zu hören zu schmecken ist. Ich stelle mir vor, wie ich durch diese Schale mithilfe eines schmalen Nadeleindringen in das Unterbewusste meines Leins. Darunter ist das Wort Fleisch es ist säuerlich. Es ist bewohnt. Von kleinen Würmern bin ich voll Obst oder wurde ich behutsam und reif von einem Baum gepflückt gibt es weiche braune Stellen und Verletzung ich dringe weiter vor bis hin zu dem Kern, nein, zu den mehreren Kernen in Metten meines Seitz, dem Teil der bleibt und wieder geboren wird, aus dem ein neuer Apfelbaum heran wächst immer weiter immer weiter im Kreislauf.
Sven Rohde Rückblick 2025
Fast alle Teilnehmer haben ihren Lieblingsstift gezückt, Block oder Schreibheft liegen auf den kleinen Tischen bereit. Natürlich ist auch laptop erlaubt. Doch viele zieht es an, die Gedanken und Gefühle ´in die Feder´ fließen zu lassen. Autobiografischer Schreibworkshop in SanMolino.
Mit warmer Stimme und sehr zugewandt führt der erfahrene Schreibcoach und Autor Sven Rohde alle Teilnehmer/innen in den 3-tägigen Workshop ein. „Autobiografisch Schreiben: das bringt uns immer in Kontakt mit unseren eigenen Geschichten. Im Schreiben und Ausformulieren entdecken wir Erinnerungen, Gefühle und Gedanken, die beim Erzählen oder Berichten gar nicht auftauchen,“ schwingt er die aufmerksamen Zuhörer/innen auf die drei Tage ein. ´Die Geschichten in mir, wünschte sich Sven Rohde dementsprechend als Titel unseres Workshops. Und behält ihn auch in diesem Jahr bei. „Häufig schreiben wir in unseren Leben alte Familiengeschichten fort, wurden von ihnen geprägt. Und entwickeln beim Schreiben und Erinnern ganz neue Blickwinkel auf das, was in uns wirkt und schlummert.“
Er hat sich sehr gut vorbereitet, und die drei Tage strukturiert. Immer wieder Theorie und vor allem viel Praxis. Die Teilnehmer/innen beschäftigen sich zum Beispiel mit ihrer persönlichen Lebenslinie: Ihren positiven und negativen wichtigsten Erlebnissen. Schreiben ihre persönlichen Geschichten dazu auf. Wir sprechen über unterschiedliches Rollen und Perspektiven eines Autors, einer Autorin. Lernen, unterschiedlichste Emotionen wie Trauer, Freude, Verzweiflung oder Glück auszudrücken. Probieren es einfach aus. Und all das ohne Noten und Berichtigungen.
„Es gibt nur warme Duschen“, sagt Sven Rohde. „Wir wollen uns hier ermutigen zu schreiben. Unseren ganz eigenen Stil zu finden.“ Und entscheiden in diesen besonderen Tagen: was möchte ich wie aufschreiben? Möchte ich einen Roman wagen, oder Kurzgeschichten schreiben? Eher ein gutes Tagebuch verfassen oder einfach Erinnerungen für die Familie oder für mich festhalten? Wir schreiben im Seminarraum, in den anderen hohen alten Mühlenräumen, oder in dem großen verwunschenen Garten an einem der wunderschönen Ruheplätze.
Das gemeinsame köstliche vegetarische Mittagessen, Sonnenaufgang am Meer, mit Yoga-Übung, wer mag….und dann die Rückkehr, um all diese Impressionen mit ganz eigenen Worten festzuhalten.
All das unter der ruhigen, sehr warmherzigen und erfahrenen Leitung des Hamburger Autors. Und ab und an meiner Assistenz. Als langjährige Journalistin und Germanistin kann ich zusätzlich einfach ´da sein.´
Alles in allem eine Atmosphäre, in der der Stift von selber über das Papier gleitet. Sven Rohde ist in diesem Jahr wieder da. Und bringt seine Frau mit, damit auch sie diesen besonderen Ort kennenlernt.
Jeff & Sue Allen Rückblick 2025
Seit 25 Jahren kenne ich ihn: den international tätigen Therapeuten Jeff Allen. Er hat mich begleitet. Ohne ihn wäre mein Leben anders. Nicht so reich, nicht so lebendig. Einmal im Jahr besuche ich eines seiner großartigen Seminare in England, Spanien oder Deutschland. Wenn er nicht in Asien oder Afrika unterwegs ist. Ich unterstütze dort immer meine innere Ausrichtung, finde innere Klarheit und tanke Kraft.
Seine Basis ist das große, spirituelle Werk „Kurs in Wundern“. Seine langjährige Ausbildung absolvierte er unter anderem bei Chuck Spezzano. Sein außergewöhnliches Gespür für die Menschen, sein urteilsfreier Geist, seine immer richtige Intuition für den nächsten heilenden Schritt, egal, um welches Thema es geht, - all das macht seine Lectures und Seminare so kostbar.
Vor zwei Jahren sah er die Bilder von SanMolino und sprach mich an: „Ich würde gerne dort einmal arbeiten. Diese Mühle hat eine besondere Ausstrahlung. Laß uns ein Mallorca-Retreat machen.“ Was für ein Kompliment! Und was für eine Herausforderung für uns: Platz schaffen für 40 Menschen. Team, Musik, synchrone Übersetzung, gutes Essen für so viele Menschen….und all das inmitten eine hellen feinen Atmosphäre. 
Für Jeff Allen und seine wunderbare Frau Sue haben wir eine angrenzende uralte Keramikhalle leergeräumt und hergerichtet. Wände gestrichen, einen Kronleuchter installiert und alles mallorquin-authentisch hergerichtet. Die köstlichen vegetarischen Mahlzeiten nahmen wir auf dem Mühlengelände ein. Die unterschiedlichen Buddie-Works und den Kleingruppenaustausch fand in den weißen ruhigen Räumen der Mühle statt.
Eine wunderbare, sehr besondere, sehr verbundene Atmosphäre entstand während der drei Tage. In der sich alle Themen, egal ob Burnout, Neuanfang, Verlust und Trauer oder einfach der Wunsch nach persönlicher Entwicklung zeigen konnten. Nach dem Abschluss war klar: alle wollen wiederkommen. Alle wollen dieses besondere Retreat in Spanien wieder erleben. Auch Jeff und Sue.
Chris Pink Rückblick 2025
Bilder malen und Objekte kreieren – schon lange hatte ich mir gewünscht, in SanMolino, auf Mallorca, einen solch besonderen kreativen Workshop anzubieten: Kunsttherapie als Selbsterfahrung.
Doch wo den oder die passende Therapeutin finde? Ein großer, zweiseitiger Artikel in der Mallorca Zeitung führte uns zu ihr: die erfolgreiche Malerin und erfahrene Kunsttherapeutin Cris Pink lebt auf der Insel. Sie malt beeindruckende Bilder und unterrichtet als Kunsttherapeutin. Ich sandte ihr eine Mail mit Mühlenfoto. Und, ein Glück, sie rief an: „Diesen Seminar-Platz möchte ich unbedingt kennenlernen.“ Als sie in die Mühleneinfahrt fuhr, in einem Auto voller Farbtöpfe und Pinsel, war es Liebe auf den ersten Blick. Zwischen ihr und der Mühle. Und auch zwischen ihr und mir und Britta Kasel, der guten Seele unserer Mühle. 
Der kreative Workshop, in dem mit Pinsel und Papier, Stoffen und vielem mehr gearbeitet wird, war so, wie ich es erträumt hatte: liebevoll vorbereitet.
Zehn Teilnehmerinnen ließen all ihr Buntes und Braunes, ihr Leuchtendes und Stacheliges aus ihrer Seele in die Pinsel fließen. Das Ganze untermalt von wunderschöner sphärischer Musik. Dazu Pausen unter alten Bäumen, köstliches Mittagsessen mit Austausch…..
Und später, im Seminarraum, dann die Gespräche über das, was sich da alles offenbart hatte in diesen vielen Werken. Kreative Entfaltung. Wirklich im Wortsinn. So verbindend, so erkenntnisreich, so heilsam.
„Das ist wirklich Lebensberatung“, so eine Teilnehmerin. Und so waren sich alle einig: das bieten wir wieder an. Und bitte mit Cris Pink. Dieser so warmherzigen, erfahrenen, feinschwingenden Malerin und
Kunsttherapeutin.
Jürgen Schneid Rückblick 2025
„Wie Glück gelingen kann“, nannten wir das erste 3-tägige systemische Seminar mit Jürgen Schneid im Frühjahr 2025. Auch ihn kenne ich in seiner tiefen, feinfühligen Arbeit seit mehr als 20 Jahren. Und weiß um seine hervorragende Reputation. Auch er wollte gern die Mühle als Seminarhaus
kennenlernen. Denn: besondere Orte mit besonderer Energie unterstützen innere Prozesse ungemein.
Und so reisten er und seine Frau Martina im Frühjahr 2025 an, und verloren ihr Herz an diesen Ort. Zurecht: In der sehr geschützten und zugleich intensiven Atmosphäre der alten weisen Mühle zeigten sich Verstrickungen, Blockaden und ungeteilte alte Trauer unter Jürgen Schneids Führung auf
besondere zart-tiefe Weise. Für jedes Anliegen ist Platz.
Und zwischendurch lieben wir die weisen Lectures von ihm zu Dynamiken in Familiensystemen, zu Bindungen und Verstrickungen zwischen Eltern und Kindern und vielem mehr. „Es ist beeindruckend, in dieser alten Mühle zu arbeiten“, ist eines der Resümees von Jürgen Schneid. Ob jahrelanges Schweigen zwischen Geschwistern, eine abgebrochene Beziehung zwischen Eltern und Kindern, Trauer um das Aufgeben eines alten Unternehmens oder Familienhauses oder auch der Wunsch nach Frieden nach einer Ehescheidung,- seine unendlich große Erfahrung läßt immer das genau richtige Gespür zu. Findet
immer zu einem guten nächsten Schritt und einem gutem Lösungsbild.
Das köstliche gesunde Essen von Ingrid und Cecilia Reygers, mit Wildkräutern und Blumen garniert, und die körpertherapeutische Arbeit von Britta Kasel unterstützen die Arbeit und Entfaltung aller Teilnehmer/innen dabei sehr. 
Wir schauen mit Stolz zurück: Das Mallorca Seminar, in dem Familienaufstellung und berufliche Sinnkrise gleichermaßen Platz haben, war ein großer Erfolg. Jeder und jede möchte wiederkommen – ob als Coaching-Urlaub, um neue Orientierung im Leben zu finden oder um alte Lasten aufzuräumen. Alles ist möglich. Und das alles wieder gern mit Jürgen Schneid. Weil er einfach so gut, weise und besonders arbeitet
Zwei erfolgreiche SanMolino -Frühlingsseminare
Nun kommt der Sommer. Mit heißen Schritten. Und die zwei wieder wunderbaren SanMolino-Frühlingsseminare sind abgeschlossen. Langsam senkt sich die dunkelgrüne alte Gießkanne in das Brunnenwasser. Die Mühle macht nun Pause – und der Brunnen wird für eine Weile abgeschaltet.
Kanne für Kanne schöpfe ich das Wasser aus der alten grossen Tränke, um es den SanMolino-Bäumen zu spenden. Nur keinen Tropfen verlieren. Schon jetzt ist das Santanyi-Wasser salziger als im Winter, zu wenig Regen, es ist sehr trocken überall.
Die alten Oliven- und Feigenbäume, und auch der uralte Hibiskusbaum mit seiner rosa Blütenpracht und all die Kakteen, kommen gut zurecht. Sie ertragen auch das leicht salzige Gießwasser. All die neuen Bäume, der grad gepflanzte Granatapfel, der junge Feigenbaum, der stolze hohe Yacaranda-Baum….wir wissen nicht, ob sie diesen Wetterwandel und das schlechte wenige Wasser ertragen werden. Dieses immer mehr Wüste im Südosten.
Beim Schöpfen und Gießen wandern meine Gedanken zurück zu den letzten zwei Wochen: Was für eine Nähe, was für eine Kraft in diesem Ort liegen. Ich bin einfach noch einmal dankbar für diese Arbeit hier, die alles Erkennen und Verwandeln so dicht und intensiv spüren lässt.
Vieles war in diesem zweiten SanMolino-Seminar-Frühling schon eingespielt und vertraut, einige Teilnehmer/ innen kamen schon zum zweiten Mal. Sie kannten den Ablauf und das besondere Rundrum- Angebot. Manche buchten schon vor dem Seminarstart eine der wunderbaren Fußreflex-Massagen von Britta Kasel, die wie immer auch in diesem Jahr ein wichtiges Mitglied des SanMolino- Teams ist.
Au
ch das köstliche Porridge-Frühstück und das ayurvedische Mittagsessen waren vertraut und überzeugten auch dieses Mal selbst die Zögerlichen.
Kern der jeweilen Zwei-Tagesseminare war jedoch wieder die sehr professionelle, feine tiefe Arbeit von Renate Da Rin: Systemische Aufstellungen. Unser Frühjahrsangebot. Ein Teilnehmer ordnete auf diesem Weg eine komplizierte berufliche Transaktion, übrigens mit wenig später tatsächlich einsetzendem Erfolg. Und auch die großen Beziehungsfragen des Lebens klärten sich in diesen Tagen für alle ein Stück mehr. -
Wirklich jeder und jede Besucher/in spürte die Kraft des alten Mühlenplatzes, der vielen stillen Orte im alten Kakteen- und Olivengarten, und der intensiven komprimierten Energie im Seminarraum. „In diesem Raum würde ich gern all meine Einzeltherapie- Stunden erleben,“ so eine Teilnehmerin.
Denn: Renate Da Rin stand wieder für Einzelsitzungen vor und nach den Seminartagen zur Verfügung. Auch das wurde als großes Benefit empfunden. –
Wann finden nun die Aufstellungsseminare im nächsten Jahr statt? Diese von fast allen Teilnehmer/innen gestellte Abschiedsfrage beantworten wir mit genauen Informationen im Juli 2024 auf der SanMolino-Website.
Und bis dahin bereiten wir vor und schauen zurück. Kümmern uns um das Töpfern immer neuer SanMolino-Becher, die inzwischen gern als Erinnerung mitgenommen werden, schauen voraus auf die vier SanMolino-Herbstangebote: https://sanmolino.eu , und legen nun auch einfach einmal die Füße hoch….auch das gehört zu einem ausgewogenen Leben.
Wir, das ist das ganze zum Teil ehrenamtlich arbeitende Team, sind sehr dankbar für das stete Wachsen von SanMolino. Eine wunderbare Arbeit an einem wunderbaren Ort.

Herbst-Seminare 2023: Kreativer Schreibworkshop

Erst später wussten wir, was da auf uns zukommt: Dass ‚autobiografisch' nicht heisst, dass ich eine Autobiografie schreiben muß, sondern mich in Übungen mit Erlebnissen aus meinem ganz eigenen Leben auseinandersetze. Dass Kreativsein nicht im Aussen mit bunten Farben geschieht, sondern ein Prozess wurde, der sich in diesen drei kostbaren Tagen in unserem Innern entfaltete.
Unter der souveränen Leitung der sehr feinsinnigen, erfahrenen Schriftstellerin Merete Mazzarella (Mitte) und der wunderbar ergänzenden Literaturagentin Annette Brüggemann (Links) entstand auf dem SanMOLINO-Gelände eine intensive und zugleich wolkig-freie Schreibatmosphäre, die niemand nach diesen Tagen wieder loslassen wollte. Gerade weil Merete Mazzarella nicht deutsch-verbessernd, sondern auf finnisch-schwedisch Art sehr viel Erlaubnis und Lob, Wertschätzung und Ermunterung verschenkte, konnte sich so vieles in jeder/m entfalten. Und Annette Brüggemann ergänzte die englischen lectures der auch deutsch verstehenden Merete klug und aus eigenen Agentinnen-Erfahrungen. Die achtköpfige Workshop-Gruppe wuchs eng zusammen, in Austausch und wachsender Vertrautheit. Ein besonderes Band entstand.Und nächsten Herbst möchten die meisten wiederkommen. Auch die so gefragte, erfolgreiche Merete. Auch sie hat sich ein Stück weit in SanMOLINO und den mallorquinischen Sonnenaufgang am Meer verliebt.

Herbst-Seminare 2023: Abschiednehmen

"Als ich kam, war da nur noch Dunkelheit. Nun sehe ich wieder Licht am Ende eines Tunnels. Danke.“
Dieser Satz und viele andere mehr beflügeln uns, die Referentinnen und das SanMOLINO-Team, dieses Seminar nun vielleicht auch im nächsten Herbst doch weiter anzubieten.
Zwei Tage Rückzug in die SanMOLINO-Oase,- die Teilnehmer/innen des diesjährigen Herbst-Seminars „Abschiednehmen" tauchten tief ein in diese Stille von SanMOLINO, in die Natur des alten Gartens und vor allem, in die so sehr hilfreichen Übungen der Trauerexpertinnen Kirsten Fay und Nicole Nolden. Sie fanden Halt, Ausrichtung und viele Werkzeuge, um mit ihren ganz unterschiedlichen Trauer- und Abschiednehmen-Situationen umzugehen.
Sie waren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angereist, oder kamen von irgendwo auf der Insel angefahren, weil sie von diesem Ort gehört hatten. Dabei waren die Anliegen breit gestreut. Der Tod gleich mehrerer enger Familienangehörigen, aber auch der Schock über den plötzlichen Tod eines geliebten Tieres, Abschiednehmen von Haus und Hof, um ins Altersheim zu ziehen, oder noch einmal bewußtes Abschiednehmen von einem seit sechs Jahren verstorbenen Freund - Kirsten Fay und Nicole Nolden hatten alle im Blick und waren für jeden auch einzeln da. Das gesunde Essen, die Körpertherapien und auch die Yoga-Einheit im Sonnenaufgang am Meer und auch die mitfühlende Gemeinschaft unterstützten zusätzlich beim Fühlen aller hochkommenden Gefühle. Und alles rückte an einen neuen Platz.
Danke, dass wir das tun dürfen.
Mai-Seminare 2023: Systemaufstellungen in privatem und/oder beruflichem Umfeld

Erkunden und auflösen von hemmenden Mustern und Dynamiken sowohl in Familiensystemen wie auch in beruflichen Umfeldern. So lautete das Angebot der beiden Aufstellungsseminare im Mai 2023 , die beide ausgebucht in Mühle und Garten von „SanMOLINIO stattfanden.
Tief berührt, erkenntnisreich und begeistert verabschiedeten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach jeweils zwei intensiv erlebten Tagen. Und fast alle versicherten: ich komme wieder.
Die einfühlsame, sehr erfahrene und sehr verantwortungsvolle systemische Aufstellungs-Arbeit der Kölner Therapeutin Renate Da Rin überzeugte jede(n) der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zutiefst. Und wie schon in allen vorangegangenen Seminaren trugen auch an diesen Mai-Wochenenden der stille Garten und die dicken Mauern der alten Mühle zusätzlich zu dem Gefühl der Sicherheit und des Schutzes bei, das alle für sich und miteinander erspürten.

Das Team : Britta Kasel (Fußreflex-Therapeutin für körperliche Nachsorge), Renate Da Rin (grossartige therapeutische Aufstellerin) und Ruth Schmidt-Schütte (Gastgeberin und helfend im Hintergrund) ist gut aufeinander eingestellt. 
Ebenfalls begeistert waren alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen von den köstlichen ayurvedisch-vegertarischem Essen, das Cecilia und Ingrid Reygers für alle SanMOLINO-Seminare jeweils frisch zubereiten.

Reflektierende Gespräche, Austausch, Zeit für Notizen: immer wieder suchten die SanMOLINO-Gäste in den Pausen die Ruhe des wunderschönen Gartens mit seinen verschiedenen Plätzen.

Kräuterworkshops 2023
Vielseitiges ´SanMOLINO´: Zusätzlich zu dem therapeutisch ausgerichteten Seminar- und Workshop-Angebot fanden in diesem Frühling und Frühsommer gleich mehrere eintägige Kräuterworkshops mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt: Ingrid und Cecilia Reygers luden in Zusammenarbeit mit der Wildkräuterexpertin Uta Gritschke ein - und es meldeten sich so viele Interessierte, dass gleich an mehreren Wochenenden jeweils zwölf Gäste unter Anleitung des sehr erfahrenen Teams unendlich viel lernten.

Von Kräuter- und Wildblumen-bestimmen über Wissenswertes zur Verwendung von Lavendel in Küche und Kosmetik bis zur Zubereitung von Maulbeerblätter-Salat und Wildkräuterlimonade bleibt die Themenvielfalt unendlich groß. Und ein abschliessender Höhepunkt ist immer wieder auch das gemeinsame Festmahl an der langen Tafel im Mühlenhof.

Seminar Abschiednehmen 2022
Mit dem Seminar ´Abschiednehmen´ haben wir - die erfahrenen Referentinnen und Trauerbegleiterinnen Kirsten Fay und Nicole Nolden, und ich, Host und Betreiberin der alten Mühle an unsere vielen gemeinsamen Erfahrungen aus der Zeit der Auelseminare (bei Köln, Deutschland) angeknüpft. Schon dort fand viele Jahre einmal jährlich das 2-3 tägige Seminar statt, um vielen Menschen zuverlässig einen Ort anzubieten, an dem sie Abschiednehmen können von unterschiedlichsten Lebenssituationen, an dem sie Erfahrungen zum Thema Trauer sammeln können oder einfach akute oder auch späte Trauer verarbeiten lernen.
Ob in dem ruhigen wunderschön weißgekalkten Seminarraum mit der kirchenhohen Decke und alten Stühlen, oder an stillen Rückzugsorten im weiten mallorquinischen Garten.


Jede(r) der 12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen ließ sich in die besondere Atmosphäre hineinfallen und nahm damit umso mehr auf von all den Übungen und Tools, die den Seminartag bestimmten. Das köstliche gemeinsame Mittagessen war eines der vielen Highlights in der Schönheit und Geschmack, da waren sich alle einig.
Und dass wir je nach Auswahl des Strandes nur fünf bis Minuten mit dem Auto fahren mussten, um einen glühend-orangenen Sonnenaufgang zu erleben, war eine weitere tiefe gemeinsame Erfahrung … eine Stimmung, die die Referentinnen nutzten, um auch hier zu einigen berührenden erkenntnisreichen Übungen einzuladen.

Wandertag am Meer 2022
Gerüstet mit einem kleinen Rucksack einen Wandertag am Meer zu verbringen.
Nach einer kurzen Meditation oder einem Gebet in der kleinen Kapelle einen Morgentee oder Cappuccino und ein köstliches Porridge im SanMOLINO-Garten genießen und dann zu einer kontemplativen Küstenwanderung starten …
Sich beim Gehen klären und sortieren, auf einsamen Felsen und in kleinen Buchten mit persönlichen Fragen beschäftigen und sie in Gesprächen unterwegs mit anderen oder dem mitwandernden Coach reflektieren … auch dieses Angebot werden wir wiederholen.
